30.01.11 19:51
Von: Konrad Schneid

Hit im Alleingang: Minecraft

Spiele müssen nicht immer Millionen kosten und von hunderten Personen entwickelt werden. Warum Minecraft, das vollkommen im Alleingang entwickelt wurde, allen großen Entwicklern zeigt, was Spiele tatsächlich können und ganz nebenbei eines der Spiele des Jahres 2010 ist, erklären wir in diesem Artikel.


Ich staune Klötze

 

Wer Minecraft das erste Mal startet wird sich sehr verloren und verwirrt vorkommen. Das liegt zunächst mal an der ungewöhnlichen Optik des Spiels. Denn statt auf hochglanz polierte HD Grafik steht der Spieler vor Blöcken. Vor vielen Blöcken. Denn die gesamte Landschaft, alles was der Spieler sehen und erreichen kann besteht aus eben diesen Blöcken, selbst Tiere. Das mag zunächst mal abschreckend klingen und ist im ersten Augenblick tatsächlich ungewohnt. Doch schon bald fängt man an, den ungewöhnlichen Look zu schätzen. Denn Minecraft baut daraus sehr schöne und vielseitige Landschaften. Riesige Meere mit kleinen Tropeninseln, schneebedeckte Berge die bis in die Wolken reichen, flache Steppen durch die Tierherden ziehen und Wüsten die bis zum Horizont reichen. Und wie gesagt, alles aus Blöcken gebaut.

 

 

Das erkunden dieser Landschaften macht nicht nur unglaubliche Freude (was ist wohl hinter dem nächsten Berg?), es ist auch ein wichtiger Bestandteil des Spiels, doch dazu später mehr.

Die Landschaften von Minecraft sind in sogenannte „Chunks“ aufgeteilt. Dabei handelt es sich um einen abgegrenzten Teil der Spielwelt. Erst wenn der Spieler einen Chunk betritt, wird dieser geladen und existiert fortan. Umso mehr der Spieler erkundet, desto mehr Speicherplatz nimmt die Spielwelt im Rechner ein. Wer will kann mehrere hundert dieser Teile erkunden und muss dann mit einem Speichervolumen von mehreren tausend(!) Terrabyte rechnen. Damit ist das Spiel im Prinzip grenzenlos, auch wenn nur wenige den nötigen Speicherplatz zur Verfügung haben.


Diese Technik hat noch einen weiteren Vorteil. Denn statt eine vorgefertigte Spielwelt vor die Nase zu bekommen, kreiert Minecraft die Spielwelt bei jedem Neustart neu. Völlig zufällig und, was noch wichtiger ist, immer sehr beeindruckend. Denn tatsächlich sieht keine Welt aus wie die andere. So entstehen teils sehr ungewöhnliche Landschaftsbildungen, wie auf dem Screenshot zu sehen ist.


<< Erste < Vorherige Page 1 Page 2 Page 3 Nächste > Letzte >>
Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld


*


CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*

*

 

Weitere Testberichte

25.04.13

Test: Tesoro Durandal Ultimate (E-Sport Edition)

Das 2011 erst gegründete Unternehmen Tesoro bietet seit letztem Jahr seine Peripherie auch in Deutschland an. Besonders hochwertig sollen die Tastaturen sein. Mechanische Schalter und robustes Design von Gamern für Gamer. Ob Tesoro damit gegen die starke Konkurrenz ankommt, haben wir für Sie getestet.[mehr]


13.01.13

Test: Need For Speed – Most Wanted

Auch dieses Jahr werden wir von EA nicht enttäuscht: Need For Speed geht weiter. Und wer sich jetzt denkt: Most Wanted – das kenn ich doch? Der liegt richtig; Es gab schon ein NFS - Most Wanted und das war ein riesiger Erfolg. Dazu trugen besonders die frei befahrbare Welt sowie die spannenden Polizeiverfolgungen bei. Ob das neue Most Wanted seinen ehrenvollen Namen zu Recht trägt, haben wir für Sie getestet. [mehr]


11.08.12

Test: Razer Naga Hex (Wraith Red Edition) Gaming Maus

Jeder Gamer kennt sie: Die Peripherieexperten von Razer. 1998 aus dem Grund gegründet, die erste wirkliche High-End Computermaus zu bauen: Boomslang. Mit 1000dpi der damaligen Konkurrenz um durchschnittlich 500dpi voraus – bahnbrechend. Heute testen wir die Naga Hex. Kann Razer auch hier die hohen Erwartungen befriedigen?[mehr]


16.06.12

Test: Magix Video Deluxe 18 Sonderedition

Mit Video Deluxe 18 veröffentlichte Magix schon vor einigen Monaten seine neueste Version des erfolgreichen Videoschnittprogramms. Nun hat der Hersteller eine Sonderedition mit einigen Zusatzprogrammen veröffentlicht. PC-Luchs hat die Zusatzprogramme unter die Lupe genommen und sagt Ihnen, ob sich ein Kauf der Sonderedition für Sie lohnt. Im Lieferumfang sind neben der Premium Version von Video Deluxe 18 auch New BlueFX Art Effects und das Movie Makers Look Pack enthalten. Laut Herstellerangaben kosten die Programme einzeln insgesamt ca. 160 Euro.[mehr]


17.04.12

Test: Logitech G300

Logitech hat viele Meilensteine gesetzt: Die erste Dreitastenmaus (C7) 1985, die erste Lasermaus (MX1000) 2004. Die 2005 erschienene MX518 begeisterte eine riesige Fangemeinde. Daraus entstand die G-Reihe, und mit der G300 eine preiswerte Maus für Gamer. Ob diese ein würdiger Nachfolger ist haben wir für Sie getestet.[mehr]