Hit im Alleingang: Minecraft
Spiele müssen nicht immer Millionen kosten und von hunderten Personen entwickelt werden. Warum Minecraft, das vollkommen im Alleingang entwickelt wurde, allen großen Entwicklern zeigt, was Spiele tatsächlich können und ganz nebenbei eines der Spiele des Jahres 2010 ist, erklären wir in diesem Artikel.
Ich staune Klötze
Wer Minecraft das erste Mal startet wird sich sehr verloren und verwirrt vorkommen. Das liegt zunächst mal an der ungewöhnlichen Optik des Spiels. Denn statt auf hochglanz polierte HD Grafik steht der Spieler vor Blöcken. Vor vielen Blöcken. Denn die gesamte Landschaft, alles was der Spieler sehen und erreichen kann besteht aus eben diesen Blöcken, selbst Tiere. Das mag zunächst mal abschreckend klingen und ist im ersten Augenblick tatsächlich ungewohnt. Doch schon bald fängt man an, den ungewöhnlichen Look zu schätzen. Denn Minecraft baut daraus sehr schöne und vielseitige Landschaften. Riesige Meere mit kleinen Tropeninseln, schneebedeckte Berge die bis in die Wolken reichen, flache Steppen durch die Tierherden ziehen und Wüsten die bis zum Horizont reichen. Und wie gesagt, alles aus Blöcken gebaut.
Das erkunden dieser Landschaften macht nicht nur unglaubliche Freude (was ist wohl hinter dem nächsten Berg?), es ist auch ein wichtiger Bestandteil des Spiels, doch dazu später mehr.
Die Landschaften von Minecraft sind in sogenannte „Chunks“ aufgeteilt. Dabei handelt es sich um einen abgegrenzten Teil der Spielwelt. Erst wenn der Spieler einen Chunk betritt, wird dieser geladen und existiert fortan. Umso mehr der Spieler erkundet, desto mehr Speicherplatz nimmt die Spielwelt im Rechner ein. Wer will kann mehrere hundert dieser Teile erkunden und muss dann mit einem Speichervolumen von mehreren tausend(!) Terrabyte rechnen. Damit ist das Spiel im Prinzip grenzenlos, auch wenn nur wenige den nötigen Speicherplatz zur Verfügung haben.
Diese Technik hat noch einen weiteren Vorteil. Denn statt eine vorgefertigte Spielwelt vor die Nase zu bekommen, kreiert Minecraft die Spielwelt bei jedem Neustart neu. Völlig zufällig und, was noch wichtiger ist, immer sehr beeindruckend. Denn tatsächlich sieht keine Welt aus wie die andere. So entstehen teils sehr ungewöhnliche Landschaftsbildungen, wie auf dem Screenshot zu sehen ist.
Weitere Testberichte
Test: Logitech G300
Logitech hat viele Meilensteine gesetzt: Die erste Dreitastenmaus (C7) 1985, die erste Lasermaus (MX1000) 2004. Die 2005 erschienene MX518 begeisterte eine riesige Fangemeinde. Daraus entstand die G-Reihe, und mit der G300 eine preiswerte Maus für Gamer. Ob diese ein würdiger Nachfolger ist haben wir für Sie getestet.[mehr]
Test: Mass Effect 3
Mass Effect sorgte für einiges Aufsehen. Die Charakterentwicklung und Itemvielfalt eines Vollblut – RPG gepaart mit einem Shooter hatte es vorher schon gegeben, aber die Mischung machte es. Hier passten auch Story und Grafik, das Spiel wurde ein Erfolg. ME 2 spaltete dann die Lager: Einige Gamer waren enttäuscht über die massive Vereinfachung der Charakterentwicklung, andere begrüßten die Verlagerung des Schwerpunkts auf Story und Actionelemente. Jetzt ist Mass Effect 3 auf dem Markt und wir haben für Sie getestet, wie das Spiel im Vergleich zu seinen Vorgängern abschneidet.[mehr]
Test: Steelseries Sensei Gaming-Maus
Fast jeder hat schon einmal vom ZBoard gehört. Die Tastatur mit dem austauschbaren Tastenfeld; individuelle Layouts für Spiele wie WoW, Starcraft oder Aion haben Steelseries bei der Community beliebt gemacht. Jetzt hat die Hardwareschmiede ihre Sensei auf dem Markt. Wir haben diese etwas andere Maus unter die Lupe genommen.[mehr]
Geheimtipp: Katzenfuttergeleespritzer
Gerade mal ein paar Minuten Zeit? Dann haben wir hier einen Geheimtipp für Sie. Wenn mal wieder ein bisschen Langeweile herrscht, ist Katzenfuttergeleespritzer genau das richtige für Point & Klick - Freunde, Comicfans und Nerds im Allgemeinen.[mehr]
Test: Need For Speed – The Run
Es ist mal wieder so weit, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft setzt EA seine Kult-Reihe Need For Speed fort. Besonders interessant ist der neue Teil, weil man hier die neue Frostbite 2 Engine verwendet hat. Damit ist NFS – The Run das erste Frostbite-Spiel überhaupt, das nicht dem Shooter Genre angehört. Wie sich die Frostbite 2 Engine auf das Spielgefühl auswirkt und was es sonst noch neues gibt, haben wir für Sie getestet.[mehr]



