18.06.11 10:29
Von: David Hinkel

Test: Aerocool Sixth Element

Mit dem Sixth Element bringt Aerocool ein zumindest optisch mal etwas anderes Gehäuse auf den Markt, doch kann es auch technisch punkten? Wir haben das Gehäsuse ausführlich getestet. Unseren Eindruck erfahren Sie im nachfolgendem Testbericht.


Eine etwas andere Form

Nicht nur der Name sondern auch das Aussehen des Midi-Gehäuses ist auffallend futuristisch. Frontblende und Gehäuse-Decke sind beide gleich gestaltet. Sie besitzen beide eine pyramidenartige, kantige Form, die an die Abdeckung eines B-2-Tarnkappenbombers erinnert. Bei dem Frontpanel bildet die obere Pyramide, an der die untere Seite fehlt, die Fronttür. Klappt man diese auf, findet man vier externe 5,25 Zoll-Schächte und einen 3,5 Zoll-Schacht, der jedoch einen der großen Schächte belegt. Ein Manko ist jedoch: die Tür schließt bündig mit der Frontseite ab, so dass es nicht möglich ist Geräte einzubauen, die über die Kante eines Schachtes hinausgehen. Ein Beispiel wäre hier eine Lüftersteuerung, bei der die Regler hervorstehen. Hiermit könnten die Türen nicht mehr verschlossen werden.

Unter der kantigen Fronttür befindet sich in einer Schräge eine Luftöffnung aus Mesh. Hinter der Öffnung sitzt ein ab Werk montierter 140 mm-LED-Lüfter, der als einziger für die Luftzufuhr von vorne sorgt.

Genau wie die stylische Front ist auch die Decke des Gehäuses, bis auf das Mesh-Gitter, komplett aus Plastik gefertigt. Die Decke sieht genau wie die Front um 180 Grad gedreht aus. Einzige Ergänzung ist ein Panel, welches davor gesetzt wurde. Auf dem Panel finden sich neben dem Power- und Reset-Schalter zwei USB 2.0, eine eSATA und jeweils eine Audio In- und Out-Buchse. Dabei wurde das Panel sehr schlicht gehalten, einzig der sechseckige Power- und der dreieckige Reset-Knopf passen sich dem Design an. Eine USB 3.0-Buchse fehlt leider.

Auch die Deckenabdeckung besitzt, wie das Frontpanel, an ihrem Ende eine Öffnung. Wieder sitzt darunter ein 140 mm-Lüfter mit LED, dieses Mal um herauszuarbeiten.

An der linken Seite befindet sich ein Fenster, welches sich gut in die ungewöhnlichen Formen des Gehäuses integriert. Das Fenster mit der Form eines Quadrates, welchem an der Seite ein Dreieck angesetzt wurde, bietet Platz für zwei 140 mm- oder 120 mm-Lüfter, die zusätzlich montiert werden können. Optisch wird das Fenster zudem durch eine Art gestrichelten Pfeil unterstützt.

Technische Details

  • ·        Material: 6 mm starker Stahl und Plastik
  • ·        Maße: 197 x 510 x 530 (BxHxT)
  • ·        Gewicht: 8 kg
  • ·        Formfaktor: ATX, Mirko-ATX
  • ·        Lüfter:

o   Front:    1 x 140 mm

o   Top:       1 x 140 mm

o   Side:      2 x 120/140 mm

o   Back:     1 x 120/80 mm

  • ·        Schächte:

o   Extern: 4 x 5,25 Zoll, 1 x 3, 5 Zoll (belegt 5,25 Zoll Schacht)

o   Intern: 6 x 3,5 Zoll

  • ·        Erweiterungsslots: 7
  • ·        Maximale PCIe-Kartenlänge: 280 mm (400 mm mit demontiertem HDD-Käfig)

 


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