Test: Celux Inxo S05
Vom kleinen deutschen Unternehmen Celux wurde uns ein Mini-PC namens Inxo S05 zugeschickt. Das System agiert nahezu lautlos, denn es wird komplett passiv gekühlt. Wir haben das Modell im PC-Luchs Testlabor ausführlich getestet.
Technische Daten
Prozessor: Intel Atom D525 mit 1,8 GHz
Chipsatz: Intel NM10 Express
Arbeitsspeicher: 4GB DDR3 Kingston
Festplatte: Samsung 500GB Festplatte
Laufwerk: DVD-Brenner
Anschlüsse: 2 x USB 2.0, 2 x USB 3.0, eSATA, Sound, Mic, Line in, Ethernet, 2 x PS/2, HDMI, DVI, Optischer Tonausgang
Front Anschlüsse: 2x USB 2.0, 2x Sound (Audio und Mikrofon)
Größe: 29,5 x 6,4 x 28cm (HxBxT)
Gewicht: 2,1 KG
Das Inxo S05 kann entweder hochkant oder liegend benutzt werden. Das Front-Panel besitzt eine Klavierlack-Optik und lässt sich seitlich verschieben. Dahinter verbirgt sich das DVD-Laufwerk, zwei USB 2.0 Ports, sowie ein Audioausgang und ein Mikrofoneingang. Doch hier stoßen wir schon auf das erste Problem: Sobald das Front-Panel verschoben (geöffnet) ist, lässt sich der Power- und Reset-Knopf nicht mehr betätigen. Dafür muss das Front-Panel immer in der Ausgangs-Position sein, daher ist an eine fest installierte USB-Hardware nicht zu denken. Die Seitenflächen sind mit zahlreichen Luftlöchern ausgestattet, damit sich die Wärme im Inneren nicht staut.

Die Rückseite des Mini-PCs offenbart einen ersten Teil des Mainboards. Verbaut hat Celux hier das ASUS AT5IONT-I. Geboten werden HDMI, DVI, SPDIF sowie zwei aktuelle USB 3.0 und zwei USB 2.0 Anschlüsse. Ansonsten gibt es keine Besonderheiten: Gigabyte-Lan, PS/2 (Maus/Keyboard), Audioeingang/ausgang, Line-in sowie ein eSata-Port runden die Anschlussmöglichkeiten des Mainboards ab. Um die Wärme gut abzuleiten ragen auch noch Heatpipes aus dem Gehäuse raus. Der Netzteilanschluss fehlt natürlich auch nicht.
Großes Kabelgewirr
Öffnet man den Mini-PC, so fällt einem zuerst das Kabelgewirr ins Auge. Sowohl Kabelbinder, als auch in der Länge passende Kabel würden diesem unschönen Aspekt abhilfe beschaffen. Doch zunächst zur verbauten Technik. Wie bereits erwähnt kommt das Asus AT5IONT-I als Grundlage zum Einsatz. Bestückt ist das Motherboard mit dem Intel Atom Doppelkern-Prozessor D525 (1,8 Ghz). Für Arbeitsspeicher stehen zwei DDR3-Slots zur Verfügung, welche mit je zwei Gigabyte-Modulen bestückt sind. Viel Platz für Erweiterungen ist nicht vorhanden. Das Mainboard bietet einen freien Slot für PCIe x4. Dieser kann mittels eines 90 Grad Winkeladapters genutzt werden. Die Karte darf jedoch nicht zu lang sein, da ansonsten die Festplatte als auch das DVD-Laufwerk im Wege stehen. Lüfter sind im Mini-PC nicht zu finden. Das System wird komplett passiv mittels Heatpipes gekühlt. Eine kleine Platine, die nicht zum Mainboard gehört, sorgt sich um den nötigen Strom im System. Das Netzteil ist extern ausgelagert.
Leider kann ich nur dringend davon abraten, einen Rechner von Celux zu kaufen!
Ende Januar habe ich dort den Micro 2 bestellt und gleich bezahlt. Wurden meine Anfragen VOR dem Kauf noch schnell und freundlich beantwortet, erhielt ich NACH dem Kauf keine Antworten mehr auf meine Anfragen. Da mir ein guter Support sehr wichtig ist und ich nun ein ungutes Gefühl bekam trat ich daraufhin innerhalb der vertraglich vereinbarten Widerrufsfrist vom Kauf zurück.
Seitdem waret ich auf die Rückzahlung des Kaufbetrages. Sämtliche Mails diesbezüglich wurden von Celux ignoriert. Mittlerweile habe ich meine Rechtsschutzversicherung eingeschaltet - wir werden sehen, ob Celux darauf reagiert.
So gut die Rechner auch aussehen und in Tests abschneiden mögen: Celux ist ein definitiv unseriöser Anbieter, daher Finger weg vom Kauf!
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