Test: Genius Ring Mouse
Bedienung der Maus
Bei Präsentationen spielt die Maus ihr ganzes können aus: Ein Druck auf den Sensor ist mit dem Linksklick einer Maus gleichgesetzt, sodass sich eine Präsentation mühelos freihändig und fernab vom Computer durchführen lässt. Die Rechte, der kleinen Tasten unterhalb des Sensors, ist mit der rechten Taste einer Maus gleichgesetzt, sodass sich auch mühelos in einer Präsentation blättern lässt. Die Linke der beiden Tasten hingegen verändert den Anwendermodus des Sensors: So ist dieser sowohl zum Bewegen des Cursors, als auch zum Scrollen zu benutzen. Der interne Akku der Maus hält dabei auch bei ständiger Benutzung über einen längeren Zeitraum. Wahrscheinlich der Kompaktheit der Maus verschuldet ist das Fehlen eines kleinen Laser-Pointers, welcher bei diesem Anwendungsgebiet ein wenig vermisst wird.
Im zweiten Anwendungsgebiet der Maus, dem medialem Bereich, wäre ein Laser-Pointer jedoch irrelevant. Zwar erfüllt die Maus ihre Aufgabe hier einwandfrei, jedoch bieten Fernbedienungen weit mehr Optionen, weswegen dieses Anwendungsgebiet eher geringerer Bedeutung zugeschrieben werden sollte.
Fazit
Genius hat mit der Ring Mouse Kreativität und Einfallsreichtum bewiesen, welche sich auch im Produkt Design Award wiederspiegelt. Jedoch ist dies mit Einschränkungen zu genießen. Im medialen Bereich sind bessere Alternativen bereits auf dem Markt und im Präsentationsbereich ist die Maus persönliche Geschmackssache. Für jemanden, der einen Vortrag gern mit freien Händen leiten will, ist die Maus problemlos zu empfehlen. Für diejenigen, denen der Laserpointer fehlt, hat Genius mit der
Navigator Maus eine andere Alternative, welche PC-Luchs schon für Sie getestet hat.
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