17.04.12 09:17
Von: Robin Stasiak

Test: Logitech G300

Logitech hat viele Meilensteine gesetzt: Die erste Dreitastenmaus (C7) 1985, die erste Lasermaus (MX1000) 2004. Die 2005 erschienene MX518 begeisterte eine riesige Fangemeinde. Daraus entstand die G-Reihe, und mit der G300 eine preiswerte Maus für Gamer. Ob diese ein würdiger Nachfolger ist haben wir für Sie getestet.


Logitech erschließt mit der G300 die preisliche Mittelklasse für Gamer. Dabei handelt es sich um ein kabelgebundenes Gerät mit insgesamt neun programmierbaren Tasten. Die Maus ist sowohl als Plug&Play–Gerät als auch mit Treiber verwendbar.

 

Zunächst fällt uns die achsensymmetrische Bauweise auf. Die G300 ist für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen komfortabel verwendbar, auch die programmierbaren Zusatztasten sind mit beiden Händen gut erreichbar. Einziges Problem: Für Menschen mit großen Händen dürfte der Korpus etwas zu klein sein. Grund hierfür sind das kurze Gehäuse sowie die vordere Begrenzung der Klicktasten, welche bei darüber hinausragenden Fingern störend sein kann. Ansonsten handelt es sich um ein absolut durchdachtes Konzept. Bei den meisten Konkurrenten zeigt sich die Schwäche der Beidhänder–Mäuse in den Zusatztasten: Symmetrisch an den Seiten angebracht sind sie meist für den Daumen jeweils gut, auf der gegenüberliegenden Seite jedoch schlecht erreichbar.

 

Simple Lösung

 

Logitech löst dieses Problem so simpel wie genial: Die Zusatztasten sind nicht an den Seitenflächen, sondern oben auf der Maus angebracht. Damit ist auch gleich das Risiko des versehentlichen Drückens durch energisches Schieben der Maus getilgt. Auf Fingerspitzenhöhe am Rand in die Klicktasten eingelassen sind die Tasten sowohl für den Zeigefinger als auch für die Finger der anderen Seite sehr gut erreichbar. Die zum Mausrad hin schräg abfallende Form der Tasten verhindert zudem ungewolltes Drücken.

Das Mausrad liegt tief im Chassis und stellt somit nur eine minimale Erhebung dar. Das erleichtert den schnellen Wechsel zwischen Linksklick und Mausrad erheblich, da der Zeigefinger nur verschoben werden muss, ein Anheben ist nicht nötig. Einziges Manko ist das etwas laute, hohle Geräusch beim Hochscrollen.

Nicht so leicht zu erreichen sind die zwei Tasten hinter dem Mausrad. Standardmäßig sind diese aber mit weniger frequentierten Funktionen wie der DPI- oder Profilumschaltung belegt. Auf diese Weise genutzt ist die Lage der Tasten sowieso unerheblich. Zur Abtastung wurde ein optischer Sensor mit einer maximalen Auflösung von 2500 DPI verbaut. Bei einer Signalrate von 1000 pro Sekunde eine vollkommen ausreichende Hardware. Die drei verschiedenen Profile sind indiziert durch zwei farbige LED–Leisten links und rechts an der Maus. Die Farbe ist bei jedem Profil individuell aus acht Tönen wählbar.


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Endlich, 18-04-12 11:12:
Na das ist doch eindlich mal eine bezahlbare Gaming-Maus. Der Preis liegt bei gerade einmal 30 Euro, da wollen andere für nur ein bisschen mehr Leistung fast das dreifache!


harald, 14-10-15 11:00:
wie kann ich die gaming-maus programmieren gruss harad


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