11.12.11 12:33
Von: Robin Stasiak

Test: Need For Speed – The Run


Die Grafik / Frostbite 2 und der Sound

 Die neue Engine hat viele Veränderungen mit sich gebracht, sichtbare und weniger sichtbare. Zuerst fiel uns auf, dass im Gegensatz zu NFS – Undercover die Kantenglättung lange nicht mehr so schön ist. Auch ist etwas vom Detailreichtum der Scheinwerfer verlorengegangen. Wir werden hierfür aber sehr gut entschädigt: Die auffälligste Verbesserung ist mit Sicherheit das phantastische Schadensmodell. Besonders bei Fenstern und Reflexionen an beschädigten Stellen macht sich die neue Grafik sehr positiv bemerkbar. Aber nicht nur unser Auto ist realistischer geworden.

 Der sonst immer etwas statischen Spielumgebung von Need For Speed wurde Leben eingehaucht. So fegen in der Wüste nun hin und wieder Sandverwehungen über die Straße, es rieselt von Brücken, und Adler kreisen über der Sierra Nevada. Auch die Lichteffekte sind phänomenal: Noch nie hatte NFS so realistische Bewegungsunschärfe, Lens Flares und Blendeffekte. 

 Beim Sound sieht es ähnlich aus: Wir werden fast wie im Kino beschallt, besonders eindrucksvoll macht sich The Run mit einer 5.1 Anlage. Effekte wie das Befahren unterschiedlicher Untergrundstrukturen (Kies, Sand, Wasser) und die glaubwürdigen Motorengeräusche machen wirklich Spaß.

Das Spielgefühl 

 Alles in allem ist NFS sehr viel übersichtlicher und intuitiver geworden. Die Menüs sind kurz und klar definiert, die meisten Einstellungen was Grafik und Sound betrifft werden automatisch vorgenommen. In die Story wird man zwar regelrecht hineingeworfen (die erste Filmsequenz mündet direkt in eine spielergesteuerte Verfolgungsjagd), aber wer schon mal einen Titel dieser Reihe gespielt hat wird sich schnell zurechtfinden. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings die voreingestellte Tastenbelegung für die Tastatur. Hier lenkt man zwar mit der linken sowie rechten Pfeiltaste, beschleunigt aber mit A und bremst mit Y. Das lässt sich aber problemlos ändern. 

Die Fahrphysik wurde auch etwas verändert. Hier ist das Spiel wesentlich realistischer als seine Vorgänger, besonders was das Verhalten beim schnellen Befahren von Kurven angeht. Das Errungenschaftssystem ist etwa gleich geblieben. Man bekommt Punkte für gewonnene Rennen, gute Zeiten, Überholmanöver etc. Diese schalten neue Fahrerlevel frei, welche mehr Möglichkeiten bringen, Punkte zu sammeln. Ein interessanter Unterschied ist allerdings, dass das Levelsystem sich bei The Run auf das ganze Spiel erstreckt. Wo vorher nur in der Story gelevelt wurde, ist das jetzt auch im Mehrspieler- sowie Challange-Modus möglich. Auf diese Weise kommen Sie auch an neue Wagen für die nächste Tankstelle im Storymodus. 

 Umgebungseffekte wie nasse oder gefrorene Flächen sind sowohl in Bild und Sound als auch bei der Reaktion des Fahrzeugs merklich präzisiert worden. Wer jetzt in der Kurve etwas glitzern sieht, muss schon mal bremsen, um nicht ins Schleudern zu geraten. Auch können Lawinen und Geröll, die sich plötzlich von Berghängen lösen oder die Straße versperren das Rennen sehr interessant machen. 


Racer, 12-12-11 11:00:
Die NFS-Reihe nimmt auch kein Ende! Irgendwie sind die doch alle gleich...


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