11.08.12 13:28
Von: Robin Stasiak

Test: Razer Naga Hex (Wraith Red Edition) Gaming Maus

Jeder Gamer kennt sie: Die Peripherieexperten von Razer. 1998 aus dem Grund gegründet, die erste wirkliche High-End Computermaus zu bauen: Boomslang. Mit 1000dpi der damaligen Konkurrenz um durchschnittlich 500dpi voraus – bahnbrechend. Heute testen wir die Naga Hex. Kann Razer auch hier die hohen Erwartungen befriedigen?


Die Naga Hex ist bei ihrer Ausstattung und Preisklasse im High-End Gamingbereich angesiedelt. Die kabelgebundene Maus verfügt über 10 programmierbare Tasten (2 davon Rechtsklick und Mausrad) + Linksklick und benötigt nach unserer Testerfahrung Treiber um zu funktionieren. Zwar meldet Windows nach kurzer Installationsphase „Das Gerät kann jetzt verwendet werden“, der Mauspointer bewegt sich jedoch nicht ohne zugehörige Treiber von Razer.

 

Aufbau und Erscheinungsbild

Wie gewohnt wartet Razer mit einem sehr besonderen Design auf: Auf den ersten Blick haben wir eine Rechtshändermaus vor uns. Bei näherem Hinsehen fällt jedoch der sehr symmetrische Aufbau des Mausrückens und Klicktastenbereichs auf. Lediglich die rechtsseitige Ringfingerablage, das Linksseitige Zusatztastenfeld und die leichte Rechtsneigung optimieren die Hex für Rechtshänder. Rein theoretisch wäre sie auch für Linkshänder durchaus angenehm nutzbar, allerdings können nur Linkshänder mit sehr agilem Ring- oder kleinen Finger dann die Zusatztasten bedienen.

Das seitliche Tastenfeld gibt der Hex mit seiner markanten sechseckigen Form nicht nur ihren Namen, sondern auch einen gewissen Charakter. In der Mitte des Sechsecks kann einer von drei austauschbaren Gummi-Daumengrips angesteckt werden. Diese unterscheiden sich in Dicke und Wölbung.Direkt vor den beiden programmierbaren Tasten auf dem Mausrücken liegt das Scrollrad tief im Mauschassis. Der geschlitzte Gummiüberzug bietet guten Halt bei hektischem Scrollen.Im hinteren Rückenbereich pulsiert das Razer Logo in rotem Licht. Mausrad und Tastensechseck leuchten durchgängig Rot. Ein edles dunkelrotes Muster durchzieht nebelschwadenähnlich die Rückenschale der Maus. Diese geht direkt in die Klicktasten über, hier sind also keine Nähte vorhanden.

Nachteilig ist die glatte Plastikoberfläche für Gamer mit schnell schwitzenden Händen: die Oberfläche fördert Schweißbildung leider enorm. Das Kabel ist ausreichend lang und Nylongesleevt, was dem Kabel nicht nur Robustheit sondern der Maus auch ein hochwertiges Äußeres verschafft. Der vergoldete USB Stecker sorgt für optimale Übertragung.

 

Installation und Treiber

 

Wie bereits erwähnt nimmt die Naga Hex ihren Dienst erst nach der Installation der Treiber auf. Da keine Installations-CD beiliegt, besuchen wir die Razer Website um den passenden Treiber herunterzuladen. Hier bemerken wir bereits ein kleines Manko: Besuchen wir die deutschsprachige Website und wechseln zu „Treiber, Software und Handbücher“ landen wir auf einer ausschließlich englischen Supportwebsite. Nachdem man sich hier durch eine regelrechte Kaskade ineinander geschachtelter Ordner geklickt hat erreicht man Synapse 2.0, die Treibersoftware für die Naga Hex. 


<< Erste < Vorherige Page 1 Page 2 Page 3 Nächste > Letzte >>
Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld


*


CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*

*

 

Weitere Testberichte

25.04.13

Test: Tesoro Durandal Ultimate (E-Sport Edition)

Das 2011 erst gegründete Unternehmen Tesoro bietet seit letztem Jahr seine Peripherie auch in Deutschland an. Besonders hochwertig sollen die Tastaturen sein. Mechanische Schalter und robustes Design von Gamern für Gamer. Ob Tesoro damit gegen die starke Konkurrenz ankommt, haben wir für Sie getestet.[mehr]


13.01.13

Test: Need For Speed – Most Wanted

Auch dieses Jahr werden wir von EA nicht enttäuscht: Need For Speed geht weiter. Und wer sich jetzt denkt: Most Wanted – das kenn ich doch? Der liegt richtig; Es gab schon ein NFS - Most Wanted und das war ein riesiger Erfolg. Dazu trugen besonders die frei befahrbare Welt sowie die spannenden Polizeiverfolgungen bei. Ob das neue Most Wanted seinen ehrenvollen Namen zu Recht trägt, haben wir für Sie getestet. [mehr]


16.06.12

Test: Magix Video Deluxe 18 Sonderedition

Mit Video Deluxe 18 veröffentlichte Magix schon vor einigen Monaten seine neueste Version des erfolgreichen Videoschnittprogramms. Nun hat der Hersteller eine Sonderedition mit einigen Zusatzprogrammen veröffentlicht. PC-Luchs hat die Zusatzprogramme unter die Lupe genommen und sagt Ihnen, ob sich ein Kauf der Sonderedition für Sie lohnt. Im Lieferumfang sind neben der Premium Version von Video Deluxe 18 auch New BlueFX Art Effects und das Movie Makers Look Pack enthalten. Laut Herstellerangaben kosten die Programme einzeln insgesamt ca. 160 Euro.[mehr]


17.04.12

Test: Logitech G300

Logitech hat viele Meilensteine gesetzt: Die erste Dreitastenmaus (C7) 1985, die erste Lasermaus (MX1000) 2004. Die 2005 erschienene MX518 begeisterte eine riesige Fangemeinde. Daraus entstand die G-Reihe, und mit der G300 eine preiswerte Maus für Gamer. Ob diese ein würdiger Nachfolger ist haben wir für Sie getestet.[mehr]


01.04.12

Test: Mass Effect 3

Mass Effect sorgte für einiges Aufsehen. Die Charakterentwicklung und Itemvielfalt eines Vollblut – RPG gepaart mit einem Shooter hatte es vorher schon gegeben, aber die Mischung machte es. Hier passten auch Story und Grafik, das Spiel wurde ein Erfolg. ME 2 spaltete dann die Lager: Einige Gamer waren enttäuscht über die massive Vereinfachung der Charakterentwicklung, andere begrüßten die Verlagerung des Schwerpunkts auf Story und Actionelemente. Jetzt ist Mass Effect 3 auf dem Markt und wir haben für Sie getestet, wie das Spiel im Vergleich zu seinen Vorgängern abschneidet.[mehr]