11.08.12 13:28
Von: Robin Stasiak

Test: Razer Naga Hex (Wraith Red Edition) Gaming Maus


Treiber

Die Treiberinstallation selbst ist wieder vollständig in Deutsch auswählbar. Beim Installationsvorgang fällt uns ein grober Schnitzer auf: Das Installationsziel lässt sich nicht frei wählen. Synapse 2.0 installiert sich ohne weitere Interaktionsmöglichkeit des Users auf Festplatte C. Bei Synapse 2.0 handelt es sich um eine sehr hilfreiche Software: Der Treiber speichert Mauseinstellungen in einer Cloud. Auf diese Weise kann die Naga Hex an jedem Rechner mit den von ihnen vorgenommenen Einstellungen direkt in Betrieb genommen werden. Schade nur, dass Razer dem User keine Wahl lässt, ob er dieses (zugegebenermaßen vorbildliche) Feature nutzen möchte oder nicht. Hier wird einfach eine Internetverbindung sowie eine Registrierung bei Razer per Email-Adresse vorausgesetzt. Lehnt man die Registrierung ab, startet keine Treiberinstallation – die Maus bleibt unbenutzbar. Nach dem Neustart des Testrechners zeigt sich Synapse 2.0 jedoch endlich in seiner vollen Pracht: Der automatische Treiberupdater lädt ohne dass wir etwas tun müssten die neuste Firmware sowie die aktuellen PC-Treiber herunter. Der Vorgang geht schnell und wird per Ladebalken unten rechts angezeigt. Neu installierte Firmware erfordert einen weiteren Neustart um Änderungen wirksam zu machen.

 

Lobenswerte Benutzeroberfläche 

 

Die Benutzeroberfläche von Synapse lässt die frustrierende Installation fast wieder vergessen: Perfekt geordnet und optisch sehr ansprechend zeigt sich der Treiber dem User. Das Tray-Icon unten rechts in der Taskleiste lässt jederzeit einen bequemen Zugriff zu. Die Oberfläche zeigt alle Einstellungen direkt am Foto der angeschlossenen Maus – von oben oder der Seite, je nachdem welche Tasten sie gerade belegen möchten. Aufleuchtende Nummern weisen beim Rollen über die programmierbaren Tasten die genaue Position auf dem Mauskörper aus. Im Einstellungsbereich „Leistung“ präsentiert sich Synapse 2.0 relativ spartanisch: Man hat sich hier nur auf die grundlegenden Einstellungen konzentriert. Zwei Schieberegler kontrollieren Auflösung (DPI) und Mausbeschleunigung. Darunter kann eine Pollingrate (bis 1000) gewählt werden. Ein besonderes Bonbon hier: Der Laser der Naga Hex tastet x- und y-Achse getrennt ab. Dadurch können wir im Treiber den DPI-Regler in horizintale und vertikale Auflösung splitten und unterschiedliche Werte einstellen. Besonders praktisch ist das bei Flug- und Raumsimulatoren. Zusätzlich können wir 2 bis 5 verschiedene Geschwindigkeitsstufen einrichten, die dann per Tastendruck abrufbar sind. Auch hier kann jede Stufe x- und y-Achse mit unterschiedlichen Werten speichern.

 

Das Profilsystem wird wie erwähnt per Cloud-Computing mit dem angelegten Razer-Account synchronisiert und steht an jedem Rechner zur Verfügung (der Treiber muss natürlich installiert sein). Bei der Anzahl der Profile konnten wir keine Obergrenze feststellen. Hier überzeugte das Treiberprogramm außerdem dadurch, dass jedes Profil direkt mit einer Programm-.exe verknüpft werden kann. Auf diese Weise kann der Spieler sich für jedes Spiel und jede andere Anwendung theoretisch ein eigenes Mausprofil anlegen, welches automatisch mit dem Programmstart angewählt wird.Im Bereich „Beleuchtung“ wird auch auf Einfachheit gesetzt: Hier finden wir lediglich zwei Schalter: Mausrad-/ Tastaturbeleuchtung Ein/Aus und Logo Ein/Aus. Modder und Designfreaks werden damit bestimmt nicht zufrieden sein, aber alle, die sich auf die Leistung konzentrieren sind damit ausreichend bedient.


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