11.08.12 13:28
Von: Robin Stasiak

Test: Razer Naga Hex (Wraith Red Edition) Gaming Maus


 

Der Makro Recorder

Der Makro Recorder bietet drei verschiedene Verzögerungsmodi:

  • Verzögerungsmessung: Hierbei wird die tatsächliche Zeit zwischen zwei Tastendrücken sowie die Zeit zwischen Herunterdrücken und Loslassen einer Taste gemessen und im Makro gespeichert.

  • Standardverzögerung: Eine voreingestellte Zeitspanne wird zwischen alle aufgenommenen Aktionen gelegt.

  • Keine Verzögerung


In allen Modi ist eine umfassende Nachbearbeitung möglich, inklusive verändern der einzelnen Verzögerungszeiten, verschieben von Tastendrücken, löschen und neu Einfügen von Tastendrücken sowie Verzögerungen.

 

Alltagstest

 

Relativ schwierig gestaltet sich der Anfang mit der Naga Hex. Zu häufig drückt man versehentlich eine der sechs seitlichen Tasten beim verschieben der Maus. Allerdings ist dieses Problem nach einer kurzen Eingewöhnungsphase passé: Nach einer Weile ertastet man den Thumbrest in der Mitte des Sechsecks wie von selbst. Bis auf die bereits angesprochene schnelle Schweißbildung macht die Hex eine gute Figur: die Form ist auch bei langem Arbeiten am PC angenehm in der Hand und führte bei uns im Test zu keinerlei Krämpfen oder Schmerzen bei Langzeitbenutzung.

Das sechseckige Tastenfeld lässt sich zudem auch im Arbeitsbereich praktisch nutzen: Wir verknüpften ein vorgefertigtes Profil mit einem Textbearbeitungsprogramm und machten die Maus zum Multifunktionswerkzeug. Kopieren, Ausschneiden, Einfügen, Fenster wechseln (Win + Tab), Pos1 und Ende auf der Maus beschleunigten das Arbeiten (nach kurzer Eingewöhnung) merklich.

 

Gamingtest

 

Hier schlug sich die Hex ausgesprochen ordentlich. Die Form an sich ist auch über Stunden bei hektischen digitalen Schlachten angenehm in der Hand und wenn man sich daran gewöhnt hat, bedient sich das Tastensechseck sehr gut.

Hier muss man verinnerlichen, dass man die hinteren Tasten des Sechsecks unmöglich schnell und präzise mit der Daumenspitze erreichen kann. Hat man sich daran gewöhnt, diese mit dem hinteren Teil des Daumens zu drücken und nur die vorderen drei mit der Daumenspitze, spielt es sich mit der Hex ähnlich wie mit einem Controller. Besonders positiv fällt die umfangreiche Tastenbelegungsmöglichkeit der Hex auf.

 

Fazit

 

Die Maus ist ein phantastisches Stück Hardware das bis ins kleinste Detail vernünftig auf Spielbarkeit durchgeplant wurde. Deshalb enttäuschen uns die Unzulänglichkeiten der schweißfördernden Oberschale und der Software umso mehr, da hier bestimmt ein besseres Ergebnis möglich wäre. Man kann nur auf ein Treiberupdate hoffen, welches diese Probleme aus der Welt schafft, denn momentan steht der Preis von 80€ in keinem guten Verhältnis zur Leistung der Software.

Dennoch bietet sich hier eine immer noch gute Gaming-Maus: Die meisten Spieler werden genug Sachkenntnis besitzen, um mit den Treiberproblemen klar zu kommen; diesen können wir die Razer Naga Hex auch empfehlen.


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