04.12.11 13:04
Von: Robin Stasiak

Test: Roccat Isku Illuminated Gaming Keyboard

Mit der Eeasyshift[+] Technologie hat ROCCAT die shift-Taste für die Maus erfunden. Mit der Kone[+] Gaming Maus hat ROCCAT den bisherigen Gamer-Peripherie Spitzenreiter Razor geschlagen. Jetzt wird mit der ROCCAT Isku eine neue Revolution auf den Markt gebracht: ROCCAT Talk. Hierbei sollen Maus und Tastatur miteinander kommunizieren. Der Sinn: Mausfunktionen können auf die Tastatur gelegt werden und umgekehrt. Wie genau das in der Praxis funktioniert und ob die Isku an den Erfolg der zugehörigen Maus anknüpfen kann, erfahren Sie hier im Test.


Die Features

Das meistgenannte Feature der ROCCAT Isku ist natürlich ROCCAT Talk. Hierbei sollen Maus- und Tastaturfunktionen auch auf dem jeweils anderen Gerät verwendbar gemacht werden. Momentan ist das nur mit der ROCCAT Isku Tastatur und der ROCCAT Kone[+] Maus möglich. Aber die Isku hat auch noch andere Qualitäten, die Gamern das Leben erleichtern soll. Dazu gehört natürlich erstmal der Treiber mit dem eben genannten Talk sowie einem Makro-Recorder, der Easyshift[+] Funktion, einer Möglichkeit bestimmte Tasten umzubelegen und einem Feineinstellungsmenü. Ansonsten gibt es drei Daumentasten unter der Leertaste, acht Media-Hotkeys und eine Tastaturbeleuchtung in fünf Stufen.

Aufbau und Erscheinungsbild

Zum Aufbau ist zunächst zu sagen, dass die Isku ein sehr angenehmes Tippen ermöglicht. Kurze und sehr weiche Anschläge verlangen nur wenig Kraft von den Fingern, die dennoch relativ hohen Tasten verhindern Vertippen dabei recht gut. Außerdem ist die in der Werbung angepriesene „extragroße“ Handballenauflage bei näherer Überprüfung tatsächlich fast 2 cm länger als die vom Konkurrenten X6 von Microsoft Sidewinder.

Die drei Thumbster Keys finden direkt unter der Leertaste Platz. Sie sind auch ohne hinsehen gut mit dem Daumen zu erreichen, wenn die Finger im Spiel auf den Tasten WASD liegen. Bei diesen drei Tasten waren wir zunächst skeptisch. Wir haben uns gefragt, ob diese nicht im Eifer des Gefechts schnell mal aus Versehen mit dem Handballen gedrückt werden. Die Zweifel haben sich im Test allerdings erledigt: Die Thumbster Keys sind gegenüber den normalen Tasten sehr flach und schwerer zu betätigen. Unserer Erfahrung nach ist keine Fehlbetätigung möglich.

Die Beleuchtung steuert sich über einen Knopf über der Rollen-Taste. Im Prinzip gut zu erreichen, ein Manko offenbarte sich aber beim Zocken im Dunklen: Die Beleuchtungstaste ist ungünstigerweise nicht beleuchtet.

Ebenso sind die acht Hotkeys und die Taste des Makrorekorders unbeleuchtet, was ich jedoch nicht weiter ins Gewicht fällt, da man diese beim Spielen seltener verwendet werden.


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