27.12.10 13:26
Von: David Hinkel

Test: Roccat Kone[+]

Schon die Roccat Kone war eine Maus der Spitzenklasse. Aber schafft Roccat es erneut sich zu übertreffen, aus ihren Fehlern zu lernen und ein ohnehin schon sehr gutes Produkt zu perfektionieren?


Technische Details

  • Roccat Kone[+] Laser-Gaming-Mouse
  • Ergonomisches Design für Rechtshänder
  • Abmessungen (jeweils mittig): 129 x 70 x 42 mm (L x B x H)
  • Gewicht: 125 bis 145 Gramm
  • Vier 5-Gramm-Gewichte zur Anpassung
  • Acht programmierbare Maustasten inkl. Mausrad als mittlere Taste
  • 4-Wege Mausrad, ebenfalls programmierbar
  • Easy-Shift-[+]-Funktion zur Buttonduplikation
  • USB-Kabelanbindung (Länge: 2 m)
  • Pro-Aim Laser Sensor R2 mit bis zu 6.000 dpi
  • 1000 Hz Pollingrate, 1 ms Reaktionszeit
  • 11750 fps, 10,5 Megapixel, 30G Beschleunigung, 3.8-5 m/s (150-200ips)
  • Tracking & Distance Control Unit (bis zu 0,6 mm Lift-off)
  • 72 MHz TurboCore-Prozessor
  • 576 KB interner Profilspeicher für fünf Profile inkl. Makros
  • 4-LED Lichtsystem



Design und Funktionalität erneut vereint


Wie von Roccat gewohnt bekommt der Käufer eine aufwendige Verpackung. Außerdem ist im Lieferumfang eine Quick-Install-Guide, eine Treiber-CD, eine Box für Zusatzgewichte und eine Roccat-ID-Card enthalten.


Ähnlich wie auch schon ihr Vorgänger ist die Kone[+] ergonomisch designt. Die Kone[+] sieht auf den ersten Blick sehr voluminös aus, passt sich jedoch ideal der Handform an. Weiche Übergänge und runde Formen werden durch griffige Kanten dezent in Szene gesetzt. Trotz ihrer Größe findet dank einer Mulde der Daumen wunderbar Platz und lässt die 125 bis 145 Gramm schwere Maus extrem robust und flau wirken.


Von der Verarbeitung macht die Maus einen sehr guten ersten Eindruck, was sich auch an der hohen Qualität der verarbeiteten Materialen zeigt. Die Maus selber besteht aus einem starken Kunststoff, der mit einer Soft-Touch-Oberfläche überzogen ist. An den beiden oberen seitlichen Kanten befinden sich zudem zwei Leuchtstreifen. Die Mittelkonsole gliedert sich gut in das Design der Oberschale ein. Eine kleine Veränderung zum Vorgänger: Das Logo ist nun nicht mehr in die Schale eingebettet, sondern strahlt dezent und etwas größer über den Rücken der Maus.


Kleine Veränderungen mit großer Wirkung

Auch bei der Tastenausstattung hat Roccat im Vergleich zum Vorgänger nicht viel verändert. Über dem 4-Weg Mausrad befindet sich ein Schalter und darunter befindet sich ein Kippschalter. Dazu kommen zwei Daumentasten und natürlich die beiden Haupttasten. Alle Tasten unterstützen noch einmal aufgrund ihrer professionellen Funktionalität und homogenen Einarbeitung in die Formen der Maus, das robuste Design der „Kone[+]“.


Optisch setzt die Maus gerade im Betrieb auf ein Lichtspiel, dass durch vier LEDs in den Leuchtstreifen ermöglicht wird. Die gezeigten Farben können beliebig angepasst werden und ermöglichen nahezu jede Kombination.


An der Unterseite der Maus befindet sich neben dem Lasersensor ein recht üppiges Gewichtefach, welches den Einsatz von vier fünf Gramm Gewichten ermöglicht und so das Gesamtgeweicht der Kone[+] zwischen 124 und 145 Gramm variieren lässt. Ein recht unnötiges Feature bei einer ohnehin schon schweren Maus.


Sehr gut gelungen sind dafür die drei Teflonfüße der Roccat „Kone[+]“. Diese schlängeln sich ungewöhnlich an der Unterseite entlang und sorgen für eine angenehme minimale Gleitreibung auf fast allen Unterflächen.
Der 6.000 dpi starke Lasersensor lässt sich via Software in 100er Schritten auf 100 dpi runter schrauben, was die Funktional- und Konvertibilität und vor allem die Präzision extrem erhöht.


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