08.03.12 17:40
Von: Konrad Schneid

Test: Steelseries Sensei Gaming-Maus

Fast jeder hat schon einmal vom ZBoard gehört. Die Tastatur mit dem austauschbaren Tastenfeld; individuelle Layouts für Spiele wie WoW, Starcraft oder Aion haben Steelseries bei der Community beliebt gemacht. Jetzt hat die Hardwareschmiede ihre Sensei auf dem Markt. Wir haben diese etwas andere Maus unter die Lupe genommen.


Etwas anders soll die Gaming-Maus Sensei sein, warum? Weil sie laut Hersteller eine Rechenleistung vergleichbar mit einem Intel Pentium 75 aus dem Jahre 1994 hat. Ja, richtig. Diese Maus hat ihren eigenen Prozessor. Der Gedanke dahinter ist, dass alle Berechnungen, die die Mausbewegung betreffen auch direkt auf der Maus gemacht werden. Damit ist die Maus unabhängig von der PC-Leistung, also auch bei hoher Beanspruchung des PC- Prozessors soll eine flüssige Mauspointerbewegung realisiert werden. Das kann gerade in schnellen Shootern wie Counter Strike einen entscheidenden Vorteil mit sich bringen.

Eine weitere interessante Neuheit: Programmieren direkt auf der Maus. Die Sensei hat ein Display in ihrer Bodenfläche, über welches alle wichtigen Mausfunktionen wie DPI-Einstellungen, Lift-off, intelligente Beschleunigung, Polling Rate und einiges mehr direkt an der Maus vorgenommen werden können. Das bedeutet: Eine Treiberinstallation ist nicht nötig.

Auch neu: Die vier beleuchtbaren Zonen der Maus (Mausrad, Logo, DPI-LED Modus 1, DPI-LED Modus 2) können 16,8 Millionen Farben darstellen. Wie kann man sich das vorstellen? Mehr dazu bei „Installation und Treiber“.

Aufbau und Erscheinungsbild

„Die Mühle macht von außen nicht viel her, aber sie hat echt was los, Junge.“ – Han Solo

Diese Beschreibung trifft wohl nicht nur auf den Millennium Falcon zu, sondern auch auf die Steelseries Sensei. Denn im Prinzip sieht sie, anders als ihre meisten Konkurrenten, sehr schlicht aus. Eine einfache, für Links- und Rechtshänder geeignete Form mittlerer Größe, wie man sie auch von den meisten Office-Computermäusen kennt. Elegant wird diese Schlichtheit durch die geschickte Beleuchtung und die gute Verarbeitung.

Das Gehäuse besteht nur aus drei Teilen: Der oberen Schale mit linker und rechter Maustaste, der unteren Schale (in welche die vier Zusatztasten eingesetzt sind) und den Steg mit Mausrad und DPI-Taste. Die obere Schale glänzt in edlem Metallic-Look, während die Unterseite aus mattschwarzem soft-touch Plastik besteht. Die Maus liegt sehr angenehm in der Hand und ist auch für längere Sessions bei ihrer Größe und dem relativ geringen Gewicht gut geeignet. Auch die Rutschflächen aus Teflon machen auf Mauspad und Tisch eine gute Figur. Das Kabel überzeugt ebenso mit Qualität: Es ist zum Schutz mit einem Nylongeflecht gesleevt und endet in einem vergoldeten USB-Stecker. Zur Signalentzerrung hat man einen Ferritkern in der Nähe des Steckers angebracht. Alles in allem also eine äußerst hochwertige Verarbeitung.

Installation und Treiber / Onboard Programmieren

Ein großes Plus ist, dass man die Sensei auch komplett ohne Treiber benutzen kann. Deshalb schauen wir uns erst einmal die Möglichkeiten ohne Treiberinstallation an:

Steckt man die Maus einfach nur ein, kann man theoretisch sofort loslegen. Die Standardeinstellungen:

  • DPI 1: 1600
  • DPI 2: 3200
  • mittlere Maustaste/ Klick mit Mausrad: scrollen
  • vordere Daumentaste (Rechtshänder): im Browser vor
  • hintere Daumentaste (Rechtshänder): im Browser zurück
  • vordere Ringfingertaste (Rechtshänder): Bildlauf hoch
  • hintere Ringfingertaste (Rechtshänder): Bildlauf runter

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