20.04.11 16:04
Von: Konrad Schneid

Test: Zotac Zbox HD AD02

Auf der diesjährigen CeBIT in Hannover wurde Zotacs neuste Zbox HD AD02 vorgestellt. Dabei dienen die neue AMD Brazos Plattform, sowie der AMDs Zacate Prozessor als Grundlage des System. Wie sich das System auf AMD-Basis schlägt, erfahren Sie im folgenden Testbericht.


Zotacs Zbox-Serie ist um ein weiteres Modell gewachsen. Das Nettop wird als Barbone ohne Arbeitsspeicher und Festplatte für rund 200 Euro geliefert. Das Komplettsystem mit den Namenszusatz „Plus“ ist für knapp 250 Euro erhältlich. Dabei wird eine 250 GByte Festplatte, ein sowie ein 2 GByte DDR3-1066 SO-DIMM Speicher-Modul mitgeliefert.

Der Lieferumfang enthält nichts Außergewöhnliches. Im Paket mit dabei ist ein Netzteil, eine VESA-Halterung, ein Standfuß, ein DVI-VGA-Adapter ein Handbuch sowie eine Treiber-DVD. Da das System kein DVD-Laufwerk enthält, wäre ein USB-Stick mit den Treibern wünschenswert gewesen, zumal diese Speichermedien nicht sehr kostenintensiv sind.

Für den Mini-PC sind drei verschiedene Varianten zur Positionierung vorgesehen: Das System kann mit dem Standfuß hochkant genutzt werden. Um den PC flach nutzen zu können ist die Unterseite mit Gumminotten ausgestattet. Außerdem kann die Zbox mittels VESA-Halterung beispielsweise an Wänden oder an der Rückseite des Monitors befestigt werden.



Typischer Zbox Design

Das Design der ZBox HD AD02 ist, dem bereits getesteten Modell Zbox HD ID-40, sehr ähnlich. Der größte Unterschied ist hierbei die Farbe des Led-Rings, welcher den Systemzustand (Standby, eingeschaltet oder ausgeschaltet) anzeigt. Dieses ist bei der ZBox HD AD02 grün anstatt blau. Ansonsten gibt es keinen nennenswerten Unterschied im Design. Die Oberfläche des Gehäuses ist immer noch sehr anfällig für Fingerabdrücke.


Viele Anschlussmöglichkeiten

Die Anschlussmöglichkeiten der Zbox HD AD02 sind vielfältig. Auf der Vorderseite befinden sich zwei LED-Leuchten, die auf die Aktivitäten der Festplatte bzw. der WiFi aufmerksam machen, als auch der Power-Knopf. Hinzu kommt ein USB 2.0 Port, ein Lautsprechereingang, ein Mikrofoneingang sowie ein Kartenlesegerät (SD/SDHC/MMC/MS/MS Pro/xD). Auf der Oberseite befindet sich, neben Löcher, welche für eine bessere Lüftung sorgen, ein weiterer USB 2.0 Anschluss. Zur Übertragung der Bildsignale steht neben einem DVI-Port auch noch ein HDMI-Anschluss bereit. Ein Gigabit-LAN Anschluss dient zur Kommunikation im Netzwerk. Dazu kommen zwei moderne USB 3.0 Ports sowie zwei USB Anschlüsse der älteren Generation. Im Handbuch ist zwar nur die Rede von USB 2.0 Ports, doch dabei handelt es sich offensichtlich nur um einen Druckfehler. Ein eSATA-Port (6 Gbit/s) fehlt ebenso wenig wie ein optischer Tonausgang. Einziger Kritikpunkt sind hier die fehlenden analogen Tonausgänge auf der Rückseite. Denn die meisten Lautsprecher haben nur einen analogen Anschluss und optisch sieht es nicht besonders schön aus, wenn ein Kabel bis zum Front-Panel gezogen werden muss.


<< Erste < Vorherige Page 1 Page 2 Nächste > Letzte >>
Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld


*


CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*

*

 

Weitere Testberichte

25.04.13

Test: Tesoro Durandal Ultimate (E-Sport Edition)

Das 2011 erst gegründete Unternehmen Tesoro bietet seit letztem Jahr seine Peripherie auch in Deutschland an. Besonders hochwertig sollen die Tastaturen sein. Mechanische Schalter und robustes Design von Gamern für Gamer. Ob Tesoro damit gegen die starke Konkurrenz ankommt, haben wir für Sie getestet.[mehr]


13.01.13

Test: Need For Speed – Most Wanted

Auch dieses Jahr werden wir von EA nicht enttäuscht: Need For Speed geht weiter. Und wer sich jetzt denkt: Most Wanted – das kenn ich doch? Der liegt richtig; Es gab schon ein NFS - Most Wanted und das war ein riesiger Erfolg. Dazu trugen besonders die frei befahrbare Welt sowie die spannenden Polizeiverfolgungen bei. Ob das neue Most Wanted seinen ehrenvollen Namen zu Recht trägt, haben wir für Sie getestet. [mehr]


11.08.12

Test: Razer Naga Hex (Wraith Red Edition) Gaming Maus

Jeder Gamer kennt sie: Die Peripherieexperten von Razer. 1998 aus dem Grund gegründet, die erste wirkliche High-End Computermaus zu bauen: Boomslang. Mit 1000dpi der damaligen Konkurrenz um durchschnittlich 500dpi voraus – bahnbrechend. Heute testen wir die Naga Hex. Kann Razer auch hier die hohen Erwartungen befriedigen?[mehr]


16.06.12

Test: Magix Video Deluxe 18 Sonderedition

Mit Video Deluxe 18 veröffentlichte Magix schon vor einigen Monaten seine neueste Version des erfolgreichen Videoschnittprogramms. Nun hat der Hersteller eine Sonderedition mit einigen Zusatzprogrammen veröffentlicht. PC-Luchs hat die Zusatzprogramme unter die Lupe genommen und sagt Ihnen, ob sich ein Kauf der Sonderedition für Sie lohnt. Im Lieferumfang sind neben der Premium Version von Video Deluxe 18 auch New BlueFX Art Effects und das Movie Makers Look Pack enthalten. Laut Herstellerangaben kosten die Programme einzeln insgesamt ca. 160 Euro.[mehr]


17.04.12

Test: Logitech G300

Logitech hat viele Meilensteine gesetzt: Die erste Dreitastenmaus (C7) 1985, die erste Lasermaus (MX1000) 2004. Die 2005 erschienene MX518 begeisterte eine riesige Fangemeinde. Daraus entstand die G-Reihe, und mit der G300 eine preiswerte Maus für Gamer. Ob diese ein würdiger Nachfolger ist haben wir für Sie getestet.[mehr]