Test: Zotac Zbox HD AD02
Auf der diesjährigen CeBIT in Hannover wurde Zotacs neuste Zbox HD AD02 vorgestellt. Dabei dienen die neue AMD Brazos Plattform, sowie der AMDs Zacate Prozessor als Grundlage des System. Wie sich das System auf AMD-Basis schlägt, erfahren Sie im folgenden Testbericht.
Zotacs Zbox-Serie ist um ein weiteres Modell gewachsen. Das Nettop wird als Barbone ohne Arbeitsspeicher und Festplatte für rund 200 Euro geliefert. Das Komplettsystem mit den Namenszusatz „Plus“ ist für knapp 250 Euro erhältlich. Dabei wird eine 250 GByte Festplatte, ein sowie ein 2 GByte DDR3-1066 SO-DIMM Speicher-Modul mitgeliefert.
Der Lieferumfang enthält nichts Außergewöhnliches. Im Paket mit dabei ist ein Netzteil, eine VESA-Halterung, ein Standfuß, ein DVI-VGA-Adapter ein Handbuch sowie eine Treiber-DVD. Da das System kein DVD-Laufwerk enthält, wäre ein USB-Stick mit den Treibern wünschenswert gewesen, zumal diese Speichermedien nicht sehr kostenintensiv sind.
Für den Mini-PC sind drei verschiedene Varianten zur Positionierung vorgesehen: Das System kann mit dem Standfuß hochkant genutzt werden. Um den PC flach nutzen zu können ist die Unterseite mit Gumminotten ausgestattet. Außerdem kann die Zbox mittels VESA-Halterung beispielsweise an Wänden oder an der Rückseite des Monitors befestigt werden.

Typischer Zbox Design
Das Design der ZBox HD AD02 ist, dem bereits getesteten Modell Zbox HD ID-40, sehr ähnlich. Der größte Unterschied ist hierbei die Farbe des Led-Rings, welcher den Systemzustand (Standby, eingeschaltet oder ausgeschaltet) anzeigt. Dieses ist bei der ZBox HD AD02 grün anstatt blau. Ansonsten gibt es keinen nennenswerten Unterschied im Design. Die Oberfläche des Gehäuses ist immer noch sehr anfällig für Fingerabdrücke.
Viele Anschlussmöglichkeiten
Die Anschlussmöglichkeiten der Zbox HD AD02 sind vielfältig. Auf der Vorderseite befinden sich zwei LED-Leuchten, die auf die Aktivitäten der Festplatte bzw. der WiFi aufmerksam machen, als auch der Power-Knopf. Hinzu kommt ein USB 2.0 Port, ein Lautsprechereingang, ein Mikrofoneingang sowie ein Kartenlesegerät (SD/SDHC/MMC/MS/MS Pro/xD). Auf der Oberseite befindet sich, neben Löcher, welche für eine bessere Lüftung sorgen, ein weiterer USB 2.0 Anschluss. Zur Übertragung der Bildsignale steht neben einem DVI-Port auch noch ein HDMI-Anschluss bereit. Ein Gigabit-LAN Anschluss dient zur Kommunikation im Netzwerk. Dazu kommen zwei moderne USB 3.0 Ports sowie zwei USB Anschlüsse der älteren Generation. Im Handbuch ist zwar nur die Rede von USB 2.0 Ports, doch dabei handelt es sich offensichtlich nur um einen Druckfehler. Ein eSATA-Port (6 Gbit/s) fehlt ebenso wenig wie ein optischer Tonausgang. Einziger Kritikpunkt sind hier die fehlenden analogen Tonausgänge auf der Rückseite. Denn die meisten Lautsprecher haben nur einen analogen Anschluss und optisch sieht es nicht besonders schön aus, wenn ein Kabel bis zum Front-Panel gezogen werden muss.
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