Von: Konrad Schneid
25.10.10 21:28

Test: Aerocool Strike-X Touch Panel

Alles was sich per Touch bedienen lässt, verkauft sich momentan gut. Da ist es kaum verwunderlich, dass auch Aerocool sein Strike-X Touch Panel, mit einem Berührungsempflindlichen LCD-Display ausstattet. Wir haben die Lüftersteuerung getestet.




Erst kürzlich haben wir das Gehäuse aus Aerocools neuer Reihe Strike-X getestet, welches uns überzeugen konnte. Die Lüftersteuerung Touch Panel Strike-X passt optisch sehr gut zum Case. Auch die zwei verschiedenen Farbmodelle des Gehäuses spielen da keine Rolle. Im Lieferumfang von Panel werden nämlich gleich zwei Blenden mitgeliefert, eine schwarze, sowie eine rote Blende.

 

Klebestreifen halten nur unzureichend

 

Für den Einbau vom Touch Panel Strike-X werden zwei 5,25 Zoll Fächer benötigt. Maximal können fünf Lüfter, sowie fünf Wärmesensoren angeschlossen werden. Außerdem sind zwei USB 2.0 Ports sowie jeweils ein Audioausgang und ein Mikrofoneingang eingebaut. Die Lüfter werden einfach an den Stromanschluss der Lüftersteuerung angekopelt. Dabei stehen nur acht Watt pro Lüfter zur Verfügung. Zur Temperaturüberwachung müssen noch die Wärmesensoren angebracht werden. Die Sensoren werden mittels der mitgelieferten Klebestreifen auf der gewünschten Stelle fixiert. Dabei kann jedoch nicht immer die genaue Temperatur ermittelt werden. Beim Prozessor lässt sich der Sensor zum Beispiel nur am Kühler und nicht am Chip selbst anbringen. Die Klebestreifen wurden unseren Erwartungen nicht gerecht. Nach intensiver Nutzung des Systems ist die Betriebstemperatur recht hoch. Rüttelte man am Gehäuse (ähnelt dem Transport des Sytems) konnte es passieren, dass sich der Klebestreifen löste und der Wärmesensor nur noch in der Luft hing. Abhilfe verschaffen bessere Klebestreifen, die im jeden Baumarkt erhältlich sind.

 

 

 

Bedienung nur per Fingerdruck

 

Die Bedienung des Touch Panels Strike-X erfolgt ausschließlich über das Touch-LCD. Auf dem bunten Display wird die Temperatur, sowie die Lüfterleistung angezeigt. Das Display wirkt durch die wanderenen blinkenen Balken unübersichtlich und verwirrend. Doch die eigentliche Bedienung ist nicht kompliziert. Die Temperatureinheit lässt sich sowohl in Celsius, als auch in Fahrenheit einstellen. Um die Hardware vor Überhitzung zu schützen lässt sich ein Alarm einrichten, der bei krititischen Temperaturen auf sich aufmerksam macht. Die Geschwindigkeit der Lüfter lässt sich in den Bereichen individuell einstellen. Wem das Display "zu bunt" erscheint, kann die Hintergrundsbeleuchtung deaktivieren. Eine Funktion, von der sicherlich einige nach gewisser Zeit Gebrauch machen werden. Ebenfalls ist eine Sperr-Funktion vorhanden, um eine ungewollte Umstellung durch Berührung zu verhindern.

 

Fazit

Wer sein Gehäuse optisch aufwerten will und auf ein Touch-LCD nicht verzichten will ist mit dem Aerocool Touch Panel Strike-X gut beraten. Die Bedienungsoberfläche könnte schlichter und ruhiger aufgebaut sein. Insgesamt eine nette Ergänzung zur Strike-X Reihe zu einem angenehmen Preis.


 

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