Von: Max Grewe
23.01.07 16:33

Test: Final Cut Express HD




Schon lange machen Macs als Musik- und Videocomputer von sich reden. Und so verwundert es nicht, dass auch aus dem Hause Apple einiges an Software für diese Anwendungsgebiet bereit gestellt wird. Cut Express wird hierbei als Videoschnittlösung für den ambitionierten Hobbyfilmer oder Profi mit knapp bemessenen Budget beworben und kommt als leicht abgespeckte Version des großen Bruders Final Cut Pro im Bundle mit Livetype 2.1 und Soundtrack 1.5 daher. Wie sehr das Programm für den Normalverbraucher taugt, und ob man tatsächlich professionell anmutende Filme erstellen kann, haben wir im folgenden Bericht geprüft.

Lieferumfang und Verpackung

Das Programm kommt in einem eher kleinen Pappkästchen das etwa die Größe einer normalen CD besitzt, jedoch etwas breiter ausfällt, da einem ja gleich mehrere DVDs und ein Handbuch geliefert werden. Das Handbuch ist recht aufschlussreich und in schwarz-weiß gedruckt.

Im Lieferumfang sind enthalten:

  • FCE InstallationsDVD
  •  Soundtrack MediaDVD
  •  2LivetypeMediaDVDs 
  •  Tuturial-DVD
  • Benutzerhandbuch

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Universal Binary

Glücklicherweise ist Final Cut Express HD3.5 wie auch Soundtrack und Livetype ein Universal Binary Programm. Es kann somit auf den neueren Intelmacs sowie auf PowerPCs ausgeführt werden ohne durch Rosetta Leistungseinbußen zu bescheren.

 

Programminterface

Das für die Bedienbarkeit essentielle Programminterface wirkt professionell. Es bietet dem Benutzer mehrere Fenster die er je nach Belieben vergrößern, verkleinern oder auch ganz ausblenden kann. Nach einer kurzen Einarbeitung geht die Bedienung leicht von der Hand. Allerdings ist es nicht unbedingt die nächste Stufe auf der Leiter nach iMovie, und so sind Anfänger mit vielen Fachbegriffen und noch mehr manuellen Einstellmöglichkeiten konfrontiert was am Anfang für Schwierigkeiten sorgen kann.

 

 

 

Organisation

Eine der angenehmsten Features von FCE ist sicherlich die Möglichkeit, Clips in Bins genannten Ordnern zu organisieren was gerade bei größeren Projekten einen nicht zu verachtenden Vorteil darstellt. Sehr schön ist weiterhin, dass man in auch der Timeline mit Reitern bequem zwischen verschiedenen Sequenzen und Projekten hin- und her wechseln kann. FCE speichert in einer Projektdatei nur Verweise auf den Speicherplatz von Dateien um so zu vermeiden, dass die großen Filmdateien zweimal verwendet werden. Dies ist sehr angenehm, kann jedoch für Schwierigkeiten sorgen. So z.B. wenn man mit einem Notebook arbeitet und eine externe Festplatte, auf dem sich sämtliche Daten befinden, daheim lässt. Hierbei muss man immer die benötigten Renderfiles und Captures mitsamt allen sonstigen Medien in die richtigen Verzeichnisse kopieren um wie gehabt mit dem Projekt arbeiten zu können,was sehr umständlich ist.


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