Von: Konrad Schneid
28.01.10 00:26

Test: TuneUp Utilities 2010

Die Software „TuneUp Utilities“ verspricht in der Ausgabe 2010 erneut ein schnelleres System. Zu den Neuheiten zählt das Systemoptimierungs-Tool, die Kompatibilität zu Windows 7 und ein Tool namens „Turbo-Modus“. Dieses schaltet unnötige Prozesse ab, um mehr Leistung freizugeben.




Schon die vorherigen Versionen von "TuneUp Utilities" waren bei uns im Testlabor. Daher gehen wir in diesem Bericht nur auf die Neuerungen ein.

Beim Start der Software fällt direkt das neue Layout auf. Statt sieben Kategorien gibt es nun nur noch die vier Bereiche: „System warten“, „Leistung steigern“, „Probleme beheben“ und „Windows anpassen“. Die vereinfachte Startoberfläche verschafft dem Benutzer mehr Übersicht und einen leichteren Einstieg in die Materie. Auch die vielen Erklärungen der Funktionen machen es, vor allem für Anfängern, einfacher.

 

 

 

 

Turbo-Modus und Live-Optimierung

Zu den größten Neuheiten der Software zählt der „Turbo-Modus“ sowie die „Live-Optimierung“.

Der „Turbo-Modus“ schaltet unnötige Hintergrunddienste von Windows und anderen Programmen ab, damit der in Benutzung stehenden Software mehr Ressourcen zur Verfügung stehen. Dabei kann der Nutzer vorher wählen, auf welche Dienste er verzichten möchte. Die „Live-Optimierung“ widmet sich hingegen den Prioritäten der laufenden Prozesse. So ändert das Tool die Prioritäten der Anwendungen und weist im Hintergrund laufende Prozesse weniger Leistung zu. Dieses soll die Reaktionszeit verkürzen und die Programmstarts beschleunigen. In unserem Test unter Windows 7 konnten wir jedoch keine großen Leistungsunterschiede feststellen.

 

Alle Veränderungen werden protokolliert und sind auch für den Anwender leicht einsehbar. So lassen sich Optimierungseinstellung, zum Beispiel nach eintreten von Problemen, einfach wieder rückgängig machen. Gerade für unerfahrene Nutzer ist somit ein Stück Sicherheit gewährleistet.

 

 

 

Seit der Veröffentlichung im Oktober 2009 sind bereits drei Updates erschienen. Dies spricht dafür, dass immer noch an der Software gefeilt wird. Interessierte können sich auch eine kostenlose 30-Tage Testversion auf der Herstellerseite herunterladen.

Fazit

 

„TuneUp Utilities 2010“ ist ein nettes Programm, um das System zu warten und zu optimieren. Große Neuigkeiten gibt es im Vergleich zur 2009-Version nicht. Lediglich die Windows 7 Unterstützung würde sich für einen Umstieg lohnen. Wer den Vorgänger jedoch nicht besitzt, dem kann eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für „TuneUp Utilities 2010“ ausgesprochen werden. Die Software eignet sich zur Leistungssteigerung eben so gut, wie zur Verwaltung.


Kategorien

 

Weitere Testberichte

16.11.10

Two Worlds II

Im riesigen Rollenspiel Two Worlds II kämpft der Spieler nicht nur gegen Monster und Banditen, sondern häufig auch gegen seinen inneren Schweinehund. Wir haben das Rollenspiel des polnischen Entwicklungsstudios Reality Pump für Sie getestet.[mehr]


14.11.10

Phänomen Facebook

Über kaum eine andere Website wird derzeit soviel berichtet, wie über Facebook. Der Hollywood-Streifen "The social network" begeistert derzeit Millionen Zuschauer. In den Zeitungen liest man fast wöchentlich von neuen Datenskandalen. Der österreichische Journalist Jakob Steinschaden hat sich in seinem Buch "Phänomen Facebook" kritisch mit dem Online-Portal auseinander gesetzt. [mehr]


09.11.10

Fussball Manager 11

Die kritische Situation in Gelsenkirchen übernehmen, oder doch den Rekordmeister Bayern München zum nächsten Titel führen? Das ist mit der Jubiläumsausgabe vom Fussball Manager 11 möglich. Was es alles neues in der Wirtschaftssimulation gibt zeigen wir in diesem Test.[mehr]


04.11.10

Star Wars - The Force Unleashed 2

Starkiller kehrt zurück auf den heimischen PC. Oder zumindest seine geklonte Version für Darth Vaders Privatarmee. Warum der schwarze Mann mit dem lauten Atem sich diesen Aufwand hätte sparen können, erfahren Sie im Test.[mehr]


27.10.10

Medal of Honor

Bisher nahm sich kein Computerspiel einen aktuellen Konflikt zum Vorbild und erntete dementsprechend viel Kritik wie Medal of Honor. Die Kampagne orientiert sich sehr an aktuellen Ereignissen des Afghanistan-Krieges. Zumindest im Multiplayer-Modus wurde aufgrund der hagelnden Kritik die Taliban kurzerhand umbenannt.[mehr]