Von: Konrad Schneid
09.11.10 21:13

Test: Fussball Manager 11

Die kritische Situation in Gelsenkirchen übernehmen, oder doch den Rekordmeister Bayern München zum nächsten Titel führen? Das ist mit der Jubiläumsausgabe vom Fussball Manager 11 möglich. Was es alles neues in der Wirtschaftssimulation gibt zeigen wir in diesem Test.




Nach Fifa 11 ist nun auch das Managerspiel aus dem Entwicklerstudio Bright Future erschienen. Mit dieser Ausgabe wird das 10-jährige Jubiläum des beliebten Managerspiels gefeiert. Da stellt sich natürlich die Frage, inwiefern es Neuerungen gegenüber dem Vorgänger gibt. Auf dem Cover hat sich jedenfalls nicht viel verändert. Da posiert weiterhin der momentan so umstrittene Schalker Felix Magath.

Beim ersten Anspielen vom Fussball Manager 11 wirkt zunächst alles wie gehabt. Die Strukturen sind weitestgehend gleich geblieben. Doch spätestens beim ersten Pflichtspiel fällt auf, dass sich etwas getan hat. Der Taktik-Bereich wurde komplett überarbeitet. Daran muss sich manch ein Spieler der Vorgängerversionen erst einmal gewöhnen.

 

Taktik-Bereich erweitert

Zur Taktikeinstellung steht als Einstiegshilfe für unerfahrene Spieler ein Assistent zur Verfügung. Dieser erarbeitet Schritt für Schritt die gewünschten taktischen Einstellungen. Dabei werden zeitgleich auch die Vorzüge einzelner Einstellungen erklärt, wann beispielsweise eine offensiv oder defensiv ausgerichtete Variante zu wählen ist. Für Einsteiger eine gute Funktion. Ansonsten geht der Taktik-Bereich viel tiefer ins Detail, als zuvor. Erstmals lassen sich auch die Taktikanweiseungen für die eigenen Spieler individuell einstellen. Wie oft soll Sahin flanken? Wie oft soll Kagawa dribbeln? Das alles kann der Spieler nun einstellen. Das Feintuning erfordert allerdings seine Zeit.

 

 

Neues Moral- und Spielstärkesystem

Apropro mehr Zeit. Diese sollte man sich nun auch für Gespräche mit seine Spielern nehmen. Denn auch am Moralsystem wurde gepfeilt. Dies bringt jetzt stärkere Auswirkungen mit sich. Für eine gute Moral ist eine gute Stimmung im Team wichtig. Für eine gute Stimmung im Team trägt auch der Erfolg bei. Das System für die Spielstärke wurde ebenfalls überarbeitet. Dabei haben die einzelnen Fähigkeiten eines Spieler an Bedeutung gewonnen. So unterscheiden sich die einzelnen Spieler noch mehr voneinander.

 

Wünsche von Spielern bei Transfer sichtbar

Bleibt nur noch eine auffällige Erneuerung übrig – das Transfer-System. Dieses wurde ebenfalls weiterentwickelt. Die Spieler geben nun vor Vertragsverhandlungen ihre Wünsche und Bedingungen bekannt. Unterschreibt Ribery nur bei einem Vertrag über mindestens drei Jahre? Hat er bei anderen Vereinen bessere Möglichkeiten?Möchte er doch im Verein bleiben, bei dem er schon so lange ist? Diese Informationen stehen nun bereit. Gezielte Interviews mit der Presse (beispielsweise das Loben eines Stürmers trotz schlechter Leistung) lassen auch die Preise eines Spielers steigen.

 


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