Von: Melvin Prasse
28.10.09 17:49

Test: Risen




Sonstiges


Die Spielwelt ist von Anfang an frei begehbar und lässt dem Spieler somit sämtliche Freiheiten, die man sich in einem guten Rollenspiel wünscht. Auch die Kampfausrichtung ist individuell gestaltbar, so kann zwischen Stab- Schwert- und Axtkampf, Armbrust oder Bogen und Magie frei gewählt werden. Zudem können einige nützliche Fähigkeiten wie unter Anderem das Knacken von Schlössern, die Kunst des Schmiedens oder die der Alchemie erlernt werden.

Das Spiel hat, im Vergleich zu Gothic-Spielen, relativ wenig Bugs. Dennoch gibt es auf einigen Systemen nervende Fehler.  Gegenstände wie Tische, Bänke, Betten ebenso wie Pflanzen innerhalb der Hafenstadt, der Vulkanfestung und in einigen Abschnitten außerhalb der Städte, fehlen. Bürger schlafen buchstäblich in der Luft, Flaschen und Brote stehen einem auf Augenhöhe gegenüber und auch die Höhlen sind Gegenstandslos und "platt“.




 

Fazit


Ist man nun ein Fan der Rollenspiel-Reihe von "Gothic", so könnte man auf den Gedanken kommen, dass "Risen" sich ganz und gar auf deren Spielweise stützt. Allerdings ist es genau das, was "Risen" zu einem angenehm zu spielenden RPG macht. Ist man bereits in den Genuss von "Gothic" gekommen, so wird man sich hier sehr heimisch fühlen und gut zurecht kommen, denn "Risen" ist wie "Gothic"s letzter Teil hätte sein sollen und stiehlt ihm somit wenigstens ein bisschen die Show.


Alles in Allem kann man Rollenspielfans - und vor Allem Anhängern der Gothic-Reihe - "Risen" nur ans Herz legen, da durch ein angenehmes Gameplay, eine liebevoll gestaltete und schöne Grafik mit stimmiger Hintergrundmusik und eine fortlaufend anspruchsvolle Storyline ein großes Spielvergnügen garantiert ist.

 

Bildergalerie: www.pc-luchs.de/galerie/risen/


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